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Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Kältemittel: natürlich, nicht fluoriert

In der Temperiertechnik arbeiten immer mehr Geräte mit natürlichen Kältemitteln – regulariengerecht und umweltfreundlich.

Die Hersteller reagieren damit auf die europäische F-Gas-Verordnung für fluorierte Treibhausgase, richten sich strategisch auf nachhaltige Produkte aus und kommen damit auch dem Wunsch vieler ihrer Kunden entgegen. Als Alternativen für F-Gase kommen vor allem zwei Kältemittelklassen zum Einsatz.

A1-Kältemittel, wie zum Beispiel CO₂, weisen ein stabiles Leistungsverhalten auf, sind besonders energieeffizient bei Temperaturen unter 0° C und eignen sich für Anwendungen mit hohem Kälteleistungsbedarf. A3-Kältemittel, wie zum Beispiel Propan oder Propen lassen sich universell einsetzen (alle Temperaturbereiche, auch unter -50 °C), zeichnen sich durch ein besonders geringes Potenzial zum Aufheizen der Atmosphäre und eine hohe Energieeffizienz auf. Bei grösseren Kältemittelfüllmengen (z.B. > 150 g) lassen sich die betreffenden Geräte mit einer mit integrierten Sicherheitstechnik ausstatten.

Beispielsweise wählt man für Labor-Badthermostaten, -Umlaufkühler und -Prozessthermostate Propan oder andere A3-Kältemitteln. Für Industrie- und Prozessanwendungen kommen CO2, Propan oder Propen in Frage.

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