Offizielles Organ des Schweizerischen
Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Lonza profitiert nach wie vor von der Pandemie

Der Lonza-Turm in Basel. (Bild: Lonza Ltd)

Auch 2022 war für das Basler Unternehmen ein erfolgreiches Jahr – nicht zuletzt wegen Corona. Der Konzern teilt mit, welchen Umsatz er für das aktuelle Jahr erwartet.

Zwar hat die Lonza ihren Sitz in Basel, doch die grossen Produktionsanlagen befinden sich in Visp im Kanton Wallis. Diese beschehrten dem Unternehmen hohe Einnahmen unter anderem dank einer gesteigerten Marge von Produkten, die im Zusammenhang mit der Behandlung gegen Covid-19 stehen. Lonza habe einen Umsatz von 6,2 Milliarden Franken, ein Umsatzwachstum von 15 Prozent und ein Kern-Ebitda von 2 Milliarden Franken erzielt, was einer Kern-Ebitda-Marge von 32,1 Prozent entspreche, teilt der Konzern mit.

Investitionen in Stein (AG)

Lonza habe ihr beschleunigtes Investitionsprogramm fortgesetzt, um das zukünftige Wachstum zu unterstützen. Die Investitionsausgaben beliefen sich laut eigenen Angaben auf 1,9 Milliarden Franken (30 Prozent des Umsatzes). Zu den neuen Investitionsprojekten habe namentlich eine Investition von rund 500 Millionen Franken in eine kommerzielle Grossanlage für Arzneimittelproduktion in Stein (AG) gehört.

Aktien und Erwartungen für 2023

Lonza erwartet für 2023 einen Umsatzwachstum im «hohen einstelligen Bereich». Diese begründe sich durch die starke zugrunde liegende Geschäftsentwicklung, die durch einen Rückgang des Covid-bedingten Umsatzes nach dem Höhepunkt im Jahr 2022 ausgeglichen werde. Die Kern-Ebitda-Marge von 30 bis 31 Prozent werde durch die starke Produktivität und Preisgestaltung gestützt, die durch die verbleibende Inflation und die Inbetriebnahme neuer Anlagen kompensiert würden.

Im aktuellen Jahr plane Lonza, die Investitionsausgaben bei 30 Prozent des Umsatzes konstant zu halten. Der Verwaltungsrat von Lonza schlage eine Dividende von 3.50 Franken pro Aktie vor. Dies entspreche einer Erhöhung von 17 Prozent oder um 50 Rappen gegenüber dem Vorjahr. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die kommende Generalversammlung würden 50 Prozent der Dividende von 3.50 Franken pro Aktie aus der Kapitaleinlagereserve ausgezahlt und würden daher nicht der schweizerischen Verrechnungssteuer unterliegen.

Quelle: Medienmitteilung Lonza

www.lonza.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Newsletter abonnieren