Der Gehalt abfiltrierbarer Stoffe in kommunalen und industriellen Abwässern lässt sich mit Hilfe einer Trocknungswaage in Minuten statt in vielen, arbeitsintensiven Stunden bestimmen.
Dies ist von umso grösserer Relevanz, als gemäss den jüngsten Einleiterverordnungen abfiltrierbare Stoffe (AFS) im Abwasser vermehrt gemessen werden müssen. Es handelt sich dabei um Sink-, Schweb- und Schwimmstoffe, die meist eine sichtbare Trübung hervorrufen. Üblicherweise werden sie durch Filtration abgetrennt.
Die konventionelle Arbeitsweise beinhaltet viel manuelle Tätigkeit und dauert viele Stunden: Filter-Vortrocknung, dann im Exsikkator aufbewahren, ein definiertes Abwasserproben-Volumen abnutschen. Der Filter enthält nun die Trübstoffe des Abwassers und wird typischerweise im Trockenschrank mehrere Stunden bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Die getrockneten Feststoffe auf dem Filter werden gewogen und mit dem abfiltrierten Volumen rechnerisch ins Verhältnis gesetzt.
Die schnelle Alternative: Eine Mikrowellen-/Halogen-Trocknungswaage trocknet alle Arten von Substanzen und Filter in nur 2 Minuten bis zur Gewichtskonstanz. Diese Technik kann zur Trocknung von Schlämmen eingesetzt werden und ebenso zur Bestimmung der AFS im Abwasser.
Die Filter können direkt aus der Packung eingesetzt werden – das Vortrocknen erfolgt binnen 5 Sekunden. Die zugehörige Software übernimmt unter anderem die Bestimmung der gelösten/suspendierten Feststoffe AFS (engl.: Total Suspended Solids, TSS). Dabei wird ein definiertes Volumen (z.B. 1 l) der Wasserprobe filtriert, und der Filter wird innerhalb von 2 Minuten getrocknet. Anschliessend wird automatisch der TSS-Gehalt errechnet [mg/l], indem der gemessene Feststoffgehalt mit dem eingesetzten Volumen in Relation gesetzt wird.
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