Das Schweizer Biotechunternehmen AC Immune SA ist auf neurodegenerative Erkrankungen spezialisiert. Heute (26.01.2023) gab es die ersten Zwischenergebnisse zur Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität eines möglichen Medikaments gegen Alzheimer bekannt.
Konkret soll der Wirkstoff gegen den Plaque, der in Verdacht steht Alzheimer auszulösen, wirken. Noch konkreter: Gegen die Peptide Amyloid-Beta. Der «Impfstoffkandidat» mit der Bezeichnung ACI-24.060 befindet sich laut dem Lausanner Biotechunternehmen zur Zeit in der klinischen Testphase (Phase 1b/2). An der Studie nehmen Personen mit Frühsymptomen einer Alzheimererkrankung teil.
Zusätzlich Studienteilnehmer mit Down-Syndrom
Die Studie soll nun auch auf Personen mit Down-Syndrom ausgeweitet werden, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt. Auch sollen höhere Dosen als bisher bei Alzheimer-Patienten untersucht werden. Der Einsatz von Antikörpern gegen Amyloid-Beta sei kürzlich durch die FDA-Zulassung neuer monoklonalen Antikörpern zur Behandlung von Alzheimer-Patienten validiert worden.
Höhere Dosierung bei Alzheimerpatienten
Frühe Ergebnisse der Studie aus der ersten Kohorte von Alzheimer-Patienten hätten gezeigt, dass ACI-24.060 in niedriger Dosierung bereits in der sechsten Woche (zwei Wochen nach der zweiten Injektion) eine Anti-Abeta-Antikörperreaktion habe hervorrufen können. Die Daten würden zudem zeigen, dass die Impfung mit ACI-24.060 bisher «sicher und gut verträglich» gewesen sei. Infolgedessen werde mit der zweiten Kohorte mit Alzheimerpatienten, die eine höhrere Dosierung erhalten, begonnen.